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		<title>Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (www.kirche-jesu-christi.ch)</description>
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			<title>Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage - Nachrichten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (www.kirche-jesu-christi.ch)</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 15 Jul 2010 02:15:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Tempel in Cebu geweiht</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/tempel-in-cebu-geweiht.mormonen.html</link>
			<description>Wo sich die Menschen durch Bescheidenheit und Freundlichkeit auszeichnen - Im Inselstaat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">CEBU-STADT, PHILIPPINEN: Mit der Weihung eines neuen Tempels hat ein weiteres historisches Ereignis für die Kirche und auch für die Welt stattgefunden: Am Sonntag, dem 13. Juni 2010, übergab Präsident Thomas S. Monson dem Herrn den Cebu-Stadt-Tempel in den Philippinen.<br /><br />Bei drei Sessionen anlässlich der Fertigstellung des Tempels führte Präsident Monson nicht nur den Vorsitz, sondern sprach auch inspirierende Worte und das Weihungsgebet.<br /><br />Den ersten Eindruck von der Inneneinrichtung des Tempels verschaffte er sich am Samstag, dem 12. Juni, bei einem Rundgang durch den Neubau. Nach der Besichtigung meinte er, er sei schon mehrfach in den Philippinen gewesen und in Cebu – fast 12.000 Kilometer von seiner Wohnung in Salt Lake City entfernt – fühle er sich &quot;wie zu Hause&quot;.<br /><br />Diese Aussage erläuterte er dann näher, ehe er den Tempel nach der letzten Weihungssession verließ: &quot;Hier fühlt man sich wirklich zu Hause. Hier in Cebu-Stadt steht dieses Haus des Herrn, das Haus unseres Vaters. Es ist ein herrlicher Tempel.&quot;<br /><br />Die Frage, wie er die Mitglieder der Kirche in den Philippinen beschreiben würde, beantwortete Präsident Monson mit einem Wort: belehrbar.<br /><br />Er fügte an, es sei ein gesegnetes Volk, das sich durch Bescheidenheit und Freundlichkeit auszeichne.<br /><br />Als Präsident Monson den Tempel am Sonntagnachmittag verließ, sagte er gegenüber den Church News: &quot;Das war ein herrlicher Tag. Die Stimmung war in allen Sessionen sehr geistig.&quot;<br /><br />Das historische Ereignis begann mit der Versiegelung eines symbolischen Ecksteins. Präsident Monson brachte als Erster etwas Mörtel auf und forderte dann andere auf, zum Zeichen der Fertigstellung des neuen Tempels an der Oberkante des Ecksteins der Reihe nach etwas Mörtel aufzubringen. Gelegenheit dazu erhielten unter anderem Präsident Henry B. Eyring, Erster Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel, Elder William R. Walker von den Siebzigern, Direktor des Temple Departments, der Präsidierende Bischof, H. David Burton, sowie ein paar Kinder. Schwester Kathleen Eyring, Schwester Kristen Oaks und Schwester Barbara Burton hatten ihre Männer nach Cebu-Stadt begleitet.<br /><br />In einem Kasten im Eckstein befinden sich nun Papiere, Bücher, Fotos und Dokumente, die mit der Kirche in den Philippinen zu tun haben, sowie Ausgaben der heiligen Schriften auf Englisch und auf Cebuano und zwei Bücher von Präsident Monson.<br /><br />Zum Abschluss der feierlichen Ecksteinversiegelung bedankte sich Präsident Monson bei der philippinischen Bevölkerung und sprach dabei auch die Opfer an, die sie im Zweiten Weltkrieg gebracht hat.<br /><br />Die Weihungsfeierlichkeiten wurden in 164 Pfahl- und Distriktszentren überall in den Philippinen übertragen. Präsident Eyring sprach von einem Feiertag voller Dankbarkeit.<br /><br />Elder Oaks und seine Frau hatten von 2002 bis 2004 in den Philippinen gewohnt. Er sagte, er habe mit Begeisterung wahrgenommen, dass die Mitglieder auf den Philippinen &quot;stärker und gläubiger sind als vor sechs Jahren, als wir die Philippinen verlassen haben&quot;.<br /><br />Bischof Burton meinte: &quot;Es war ein großartiger Tag. Für die Menschen in diesem Teil der Welt ist das ein Geschenk des Himmels. Ich freue mich, dass ich hier sein darf und den Geist verspüren darf, der hier heute anwesend war.&quot;<br /><br />Elder Walker erklärte: &quot;Zweifellos werden die Mitglieder in den Philippinen nie vergessen, dass Präsident Monson hier war und so lieb und nett und freundlich war. Sie werden nicht vergessen, wie viel Aufmerksamkeit er den Kindern geschenkt hat.&quot;<br /><br />Gerald E. Mortimer aus Ammon in Idaho wird Tempelpräsident und seine Frau Linda Tempeloberin. Die Ratgeber von Präsident Mortimer sind Reynaldo L. Cuyong aus Cagayan de Oro in den Philippinen und Jesse Lee Byram aus Rigby in Idaho. Deren Ehefrauen, Virginia Cuyong und Debra Byram, werden die Assistentinnen von Schwester Mortimer sein. <br /><br />Von der feierlichen Ecksteinversiegelung bis hin zur letzten Session begrüßte Präsident Monson zahlreiche Kinder. Er gab ihnen die Hand und redete mit ihnen wie ein liebevoller Großvater.<br /><br />Auf dem Weg zur letzten Weihungssession blieb er kurz stehen, um mit Kyle Ayessa Pacana (9 Jahre) aus dem Zweig Carmen im Pfahl Liloan in den Philippinen zu sprechen. Anfangs schien sie ein wenig schüchtern und mochte nicht recht mit Präsident Monson reden. Doch auf einmal lief sie auf ihn zu und schlang ihre Arme um ihn. Und er erwiderte die Umarmung des zierlichen Mädchens.<br /><br />Alle Beobachter der bezaubernden Szene verliehen ihrer Rührung mit einem einstimmigen &quot;Ooooch!&quot; Ausdruck.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 02:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Artikel in der Weltwoche: &quot;Ewige Ehe&quot;</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/artikel-in-der-weltwoche-ewige-ehe.mormonen.html</link>
			<description> Interview in der Weltwoche über die ewige Ehe mit Estelle Hansen und Frederic Kaiser.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> <a href="fileadmin/news/zeitungsartikel/20100624-Weltwoche_Ewige_Ehe.pdf" target="_blank" class="download" >Interview in der Weltwoche über die ewige Ehe mit Estelle Hansen und Frederic Kaiser.</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Neues aus der Schweiz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 17:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vertreter der Landeskirchen zu Gast im Luzerner HLT-Gemeindehaus</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/vertreter-der-landeskirchen-zu-gast-im-luzerner-hlt-gemeindehaus.mormonen.html</link>
			<description>Luzern: Zwei Priester freuten sich über die Einladung zur Podiumsdiskussion am 24. Juni 2010 bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Luzern:</b> Zwei Priester freuten sich über die Einladung zur Podiumsdiskussion am 24. Juni 2010 bei den &quot;Mormonen&quot; und sagten sofort zu. Max Hofer, ehemaliger Regionaldekan und Domherr der römisch-katholischen Kirche und Christoph Stucki, Musiker und Mitglied der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche waren an einem freundschaftlich-nachbarschaftlichen Austausch in Luzern interessiert. Als Vertreter der Kirche Jesu-Christi konnte François Radzik aus St. Gallen gewonnen werden, Zahnarzt, Buchautor und ehemaliger Pfahlpräsident. <br /><br />Das Thema: &quot;Wie baue ich eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus auf?&quot; sagte ihnen sehr zu. Denn - wie der Moderator auch bei der Begrüssung betonte - es ging den Beteiligten nicht darum mit einander zu streiten oder zu beweisen, welche Kirche Recht hat. Vielmehr war das Ziel, in einer guten, geistigen Atmosphäre von einander zu lernen und den Zuhörern Jesus Christus näher zu bringen. Zu dieser Absicht trugen auch die Gebete bei, mit denen die Podiumsdiskussion begonnen und abgeschlossen wurde, sowie das Singen der Kirchenlieder &quot;Jesus, wenn ich nur denk an dich&quot; und &quot;Herr, bleib bei mir&quot;.<br /><br />Die Podiumsteilnehmer ergänzten einander sehr gut. Der katholische Pfarrer, ein grossartiger, humorvoller Geschichtenerzähler, berichtete von eigenen Erfahrungen und von geistigen Erlebnissen seiner Schäfchen. &quot;Wie erfahre ich diesen Jesus? Wo hat er mich heute berührt?&quot; Der reformierte Pfarrer beeindruckte durch sein geschichtliches Hintergrundwissen, Bruder Radzik durch sein klares Verständnis vom Evangelium und den Zeichen der Zeit. &nbsp;<br /><br />Dreiviertel der über 40 Zuhörer waren Mitglieder der Kirche Jesu Christi, ein Viertel kam aus anderen christlichen Kirchen. Alle drei Landeskirchen hatten Flyer in ihren Kirchen ausgelegt; im Luzerner Pfarreiblatt, der Luzerner Zeitung und auf drei Internetseiten war auf die Veranstaltung hingewiesen worden.<br /><br />Nach Podiumsdiskussion und offener Fragerunde blieben alle&nbsp; Besucher noch zu persönlichen Gesprächen beim Imbiss. Die beiden Vertreter der Landeskirchen bedankten sich am nächsten Tag schriftlich für den Abend in guter Atmosphäre und die geistliche Bereicherung.</p>
<p class="bodytext"><i>Fotos von Reinhard Staubach (Teilnehmerrunde)<br />und Gert-Christian Südel (Schaukasten der katholischen Kirche St. Paul)</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Neues aus der Schweiz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 05:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die &quot;Helping Hands&quot; in Slowenien</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/die-helping-hands-in-slowenien.mormonen.html</link>
			<description>Mitglieder der Kirche aus Ljubljana helfen bei großer Aufräumaktion in Slowenien</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Mitglieder aus allen drei Zweigen in Ljubljana nahmen freudig an einer landesweiten Aufräumaktion in Slowenien teil. Sie zogen sich die gelben Westen der &quot;Helping Hands&quot; über und halfen am 17. April genau wie die Mitglieder aus den Zweigen Maribor und Celje mit, im ganzen Land einen Tag lang aufzuräumen.<br /><br />Die Vorbereitungen hatten bereits vor Monaten begonnen, als die Organisatoren die örtlichen Behörden und die Öffentlichkeit aufforderten, überall in Slowenien Grundstücke ausfindig zu machen, die man einfach zur Müllhalde gemacht hatte.<br /><br />Die Kirche bot umfassend Hilfe an. Auch die Vollzeitmissionare und der Missionspräsident David H. Hill waren mit von der Partie. Weil es im Zweig Maribor nicht so viele Mitglieder gibt, schlossen sich diese dem Zeig Celje an.<br /><br />Die Mitglieder des Zweiges Ljubljana wurden beauftragt, das große Gebiet um den Hügel Rožnik hinter dem Stadtpark Tivoli zu säubern; hier kommen Alt und Jung gern her, um auf den schön angelegten Gehwegen einen Spaziergang durch den Wald zu machen. Einige Jogger und Spaziergänger werfen auf diesen schönen Wegen ab und zu einfach ihre Flaschen, Taschentücher und leeren Dosen weg.<br /><br />Der Hügel befindet sich in der Nähe des Gemeindehauses von Ljubljana. Ungefähr 35 Mitglieder und Missionare trafen sich im Gemeindehaus, darunter Präsident Hill und der Zweigpräsident Evan T. Haglund mit seiner Familie. Sie zogen sich die gelben Westen über und machten sich auf zum Hügel. Dort bekamen sie von den Organisatoren Handschuhe und Plastiksäcke in verschiedenen Farben, damit der Müll nicht nur eingesammelt sondern auch gleich sortiert werden konnte.<br /><br />Mitglieder wie Missionare hatten ihren Spaß, und so war bei der gemeinsamen Arbeit oft ein Lachen zu hören. Es kam eine ganze Reihe Säcke mit allem möglichen Müll zusammen, die man dann an einer vereinbarten Stelle ablegte, wo sie später von der Müllabfuhr abgeholt wurden.<br /><br />Etwa 250.000 Menschen in ganz Slowenien halfen bei diesem Dienstprojekt mit. Am Abend feierten die Organisatoren in drei Städten eine Party. Dabei traten auch bekannte slowenische Musiker auf.</p>
<h2>Mitglieder des Zweiges Celje helfen bei großem Dienstprojekt in Slowenien</h2>
<p class="bodytext">Die Mitglieder des kleinen Zweiges Celje trafen sich um 9 Uhr am Stadttheater, wo man ihnen sagte, was sie bei dem Dienstprojekt machen sollten. Ausgestattet mit den Westen der &quot;Mormon Helping Hands&quot; und einer Unmenge Begeisterung, bekamen sie große, schwarze Plastiksäcke und Handschuhe und wurden dann zu einem Bahndamm beim Stadtpark geschickt, der zu einer illegalen Müllhalde umfunktioniert worden war.<br /><br />Zügig machten sich die Mitglieder an die Arbeit. Aus einem Wasserloch auf dem Bahndamm zogen sie ein Fahrrad und ein paar Flaschen. Dann teilten sie sich in Gruppen auf und strömten gleichmäßig über ein relativ großes Gelände aus. Es waren ungefähr 20 Missionare und Mitglieder anwesend. Innerhalb von zwei Stunden landeten ein Dutzend große, schwarze Plastiksäcke in einem in der Nähe aufgestellten Sperrmüll-Container. Bei der Arbeit wurde viel gelacht. Die Mitglieder waren angenehm überrascht, als Vertreterinnen der Caritas Kuchen und Wasser vorbeibrachten. Als die Mitglieder mit dem Bahndamm fertig waren, begaben sie sich zur Bibliothek in Celje, wo die Zentrale für das Dienstprojekt eingerichtet war. Die Organisatoren brauchten noch Helfer für den Herakles-Tempel, wo sich ebenfalls eine illegale Müllhalde befand. Dort wurden dann alte Autositze vorgefunden, eine Toilettenschüssel lag neben Toilettenpapier.<br /><br />Die Mitglieder des Zweiges Celje hatten nach dem Projekt das Gefühl, dass sie viel einiger geworden waren und wirklich etwas geleistet hatten. Außerdem waren sie froh, dass sie mithelfen konnten, ihre Stadt und ihr Land zu verschönern. Sie waren bessere Freunde geworden, teilten nun eine schöne Erinnerung und hatten bei der Bevölkerung der Stadt und ihren führenden Vertretern einen guten Eindruck hinterlassen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Von Mensch zu Mensch</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Führung der Kirche gibt &quot;grünes&quot; Licht für Gebäude mit Solaranlage</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/fuehrung-der-kirche-gibt-gruenes-licht-fuer-gebaeude-mit-solaranlage.mormonen.html</link>
			<description>SALT LAKE CITY: Die Präsidierende Bischofschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">SALT LAKE CITY: Die Präsidierende Bischofschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat beim ersten Gemeindehaus auf der Nordhalbkugel, das mit Solarenergie betrieben wird, näher ausgeführt, was die Kirche derzeit unternimmt, um umweltfreundlich zu bauen. Der Neubau in Farmington (Utah) ist ein Zeichen dafür, dass die Kirche bei Baumaßnahmen stets auf innovative Technik setzt. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach soll genügend Energie für die Gesamtversorgung des Gebäudes liefern und damit jährlich etwa 6.000 Dollar Stromkosten einsparen.<br /><br />&quot;Es geht darum, Gotteshäuser zu errichten, die im Einklang mit der Umwelt stehen&quot;, erklärt H. David Burton, der als Präsidierender Bischof der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage für die Gebäude der Kirche zuständig ist. &quot;Seit Jahrzehnten schon suchen wir innovative Möglichkeiten, in unseren Gemeindehäusern das zu nutzen, was die Natur uns bietet. Wir wollen zeigen, dass wir entschlossen sind, mit Gottes Schöpfung weise umzugehen.&quot;<br /><br />Das Gemeindehaus Farmington gehört zu einem Pilotprojekt, mit dem die Kirche ihr nachhaltiges Interesse an diesem weisen Umgang und der Erhaltung der Gebäude beweist. Vier weitere Prototypen sind derzeit noch in Bau, und zwar in Eagle Mountain (Utah), Apache Junction (Arizona), Logandale und Pahrump (Nevada). Außer dem Gemeindehaus Farmington werden auch die in Apache Junction und in Logandale mit einer Solaranlage versehen.<br /><br />Nach Fertigstellung werden diese Gemeindehäuser das LEED-Zertifikat erhalten; sie entsprechen dann der Höchstnorm der Bauindustrie. Bei einer Besichtigung des Gemeindehauses Farmington konnten sich Journalisten von den Erhaltungsmaßnahmen überzeugen. So lassen sich die hoch effiziente Heizung und Kühlung an die Solaranlage koppeln, durch die Gestaltung des Geländes und die Sanitärinstallationen wird der Wasserverbrauch um über 50 Prozent reduziert, und durch die Isolierverglasung vom Typ Solarban 70 werden 78 Prozent der Sonneneinstrahlung abgedämmt. <br /><br />&quot;Diese Gebäude sind auf etliche Jahre hinaus angelegt&quot;, erläutert Dean Davies, geschäftsführender Direktor der Bauabteilung der Kirche. &quot;Zu Beginn mag es etwas mehr kosten, bestimmte Anlagen einzubauen, aber wegen der niedrigeren Betriebskosten und der längeren Lebensdauer haben wir und die Umwelt langfristig betrachtet mehr davon.&quot;<br /><br />Schon seit Jahren nutzt die Kirche in ihren Gebäuden etwa 75 Prozent der Technologien, die für eine LEED-Zertifizierung in Frage kommen.<br /><br />&quot;Wir haben zweifellos einen Zahn zugelegt&quot;, so Davies. &quot;Wir nutzen neue Technologien bei der Gebäudegestaltung, angefangen beim Baumaterial bis hin zur Planung mit CAD-Software und Energie-Management.&quot;<br /><br />In den Kirchengebäuden in Lettland wurde beispielsweise zwecks höherer Energieausbeute in den kalten Wintermonaten eine Fußbodenheizung verlegt. Bei der Umwandlung des Tabernakels von Vernal in den Vernal-Utah-Tempel wurde vorhandenes Material aus dem historischen Gebäude wiederverwendet. Ein Gemeindehaus in Susanville in Kalifornien wird ausschließlich mit Erdwärme beheizt, die aus einem Bohrloch auf dem Grundstück aufsteigt. <br /><br />Die neuen Technologien schließen auch die Landschaftsgestaltung mit ein. Bei vielen Gemeindehäusern überall in den Vereinigten Staaten werden Berieselungsanlagen über Feuchtesensoren gesteuert, die über Satellit die Wetterlage melden. Bei Regen wird abgeschaltet. Beim Verwaltungsgebäude der Kirche in Salt Lake City werden sogar mehrere unterirdische Quellen zur Heizung und Kühlung genutzt.<br /><br />Jared Doxey, Direktor für Architektur, Technik und Bauwesen der Kirche, sagt: &quot;Man muss auch darauf achten, dass ein Gebäude gesellschaftlich in die Umgebung passt, in der es errichtet wird.&quot; Außerdem sei &quot;die Erhaltung ein natürlicher Bestandteil der Planung. Wir waren schon immer bestrebt, die höchsten Maßstäbe der Branche einzuhalten. Was auch immer im Augenblick als das Beste gilt, ist gerade gut genug für uns. Wenn es eine neue Technologie gibt, mit der sich die Gesamtkosten reduzieren lassen und die sich wirtschaftlich rechnet, sind wir dabei.&quot;<br /><br />So sollte es auch sein, wenn man bedenkt, dass die Kirche 17.000 Gemeindehäuser unterhält und jeden Werktag ein neues Gebäude fertiggestellt oder erweitert wird. &quot;Mit dem fortschreitenden Wachstum der Kirche auf der Welt und dem steigenden Bedarf an Gemeindehäusern müssen wir uns immer stärker bemühen, vernünftig zu bauen, damit sowohl die Umwelt als auch unsere Mitglieder etwas davon haben&quot;, so Bischof Burton.<br /><br />&quot;Diese Initiative geht von den Mitgliedern aus&quot;, sagt Davies. &quot;Man kann daran erkennen, was unsere Mitglieder von der Gesellschaft, in der sie leben, halten.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 17:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kiew-Tempel in der Ukraine: Weihung und Tage der offenen Tür angekündigt </title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/kiew-tempel-in-der-ukraine-weihung-und-tage-der-offenen-tuer-angekuendigt.mormonen.html</link>
			<description>SALT LAKE CITY: Die Erste Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">SALT LAKE CITY: Die Erste Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat bekannt gegeben, wann die Weihung des fast fertig gestellten Kiew-Tempels in der Ukraine und die Tage der offenen Tür stattfinden. Die Öffentlichkeit wird den Kiew-Tempel in der Ukraine während der Tage der offenen Tür besichtigen können, die von Samstag, den 7. August 2010, bis Samstag, den 21. August 2010, stattfinden werden (außer sonntags). Offiziell wird der Tempel am Sonntag, dem 29. August 2010, geweiht. Insgesamt finden drei Weihungssessionen statt.<br /><br />Der Kiew-Tempel in der Ukraine ist der erste Tempel der Kirche in Osteuropa und der elfte auf dem europäischen Kontinent. Er wird ungefähr 31.000 Mitgliedern der Kirche in 13 europäischen Staaten zur Verfügung stehen. In Europa unterhält die Kirche weitere Tempel in Bern (geweiht 1955), London (1958), Freiberg/Deutschland (1985), Stockholm (1985), Frankfurt am Main (1987), Preston/England (1998), Madrid (1999), Den Haag (2002), Kopenhagen (2004) und Helsinki (2006). Im Oktober 2008 wurde der Bau eines Tempels in Rom angekündigt. <br /><br />Bei den Heiligen der Letzten Tage ist es üblich, dass vor der Weihung eines Tempels Tage der offenen Tür für die Allgemeinheit abgehalten werden. Es steht zu erwarten, dass tausende Besucher die Tage der offenen Tür dazu nutzen werden, diesen Tempel zu besichtigen und sich über die wichtigen religiösen Handlungen, die darin stattfinden, zu informieren. <br /><br />&quot;Wir freuen uns sehr, unsere Freunde und Nachbarn zu einer Besichtigung des Tempels, bei der sie mehr über dieses heilige Gebäude erfahren, einladen zu können&quot;, sagte Elder Wolfgang H. Paul, zuständiger Präsident der Kirche im Gebiet Europa Ost. &quot;Wir wissen, dass während der Bauphase viele Menschen am Tempel vorbeigegangen sind und sich gefragt haben, welchen Zweck er wohl hat. Schon bald werden wir sie im Tempel begrüßen und ihnen erklären können, warum man den Tempel als das Haus des Herrn bezeichnet.&quot; <br /><br />Die Tempel der Kirche Jesu Christi unterscheiden sich von den Gemeindehäusern, in denen die Mitglieder sonntags zum Gottesdienst zusammenkommen. Sie gelten nämlich als &quot;Haus des Herrn&quot;, wo den Lehren Christi durch Eheschließungen, Taufen und weitere heilige Handlungen, die eine Familie für die Ewigkeit vereinen, Nachdruck verliehen wird. Im Tempel erfahren die Mitglieder der Kirche auch mehr über den Sinn des Lebens, und sie legen Gelübde ab, Jesus Christus zu folgen und ihren Mitmenschen zu dienen. <br /><br />Wenn der Tempel offiziell geweiht wurde, steht er nur noch Mitgliedern der Kirche offen, die ihren Glauben aktiv leben – im Gegensatz zu den tausenden regulären Gemeindehäusern der Kirche, wo jedermann unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit am normalen sonntäglichen Gottesdienst teilnehmen kann. <br /><br />Gegenüber den versammelten Mitgliedern der Kirche erklärte deren Präsident, Thomas S. Monson, im Oktober 2009: &quot;Wir bauen weiterhin Tempel. Wir möchten, dass möglichst vielen Mitgliedern die Gelegenheit offensteht, ohne einen übermäßig weiten Anfahrtsweg zum Tempel zu kommen. 83% unserer Mitglieder in aller Welt wohnen maximal 320 Kilometer vom Tempel entfernt. Ihr Anteil wird in dem Maße, wie wir weltweit neue Tempel bauen, weiterhin steigen.&quot; <br /><br />Der Kiew-Tempel in der Ukraine war von Präsident Gordon B. Hinckley, dem ehemaligen Führer der Kirche in der Welt, am 20. Juli 1998 angekündigt worden. Der erste Spatenstich für den Tempel fand am 23. Juni 2007 statt. Wenn er fertig ist, wird er weltweit der 134. Tempel sein, den die Kirche in Betrieb nimmt. <br /><br />Die reguläre Tempelarbeit wird im Kiew-Tempel in der Ukraine am Montag, dem 30. August 2010, aufgenommen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 May 2010 14:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Präsident des Gebiets Europa spricht in Mazedonien bei Weltkonferenz zum Dialog zwischen den Religionen</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/praesident-des-gebiets-europa-spricht-in-mazedonien-bei-weltkonferenz-zum-dialog-zwischen-den-religio.mormonen.html</link>
			<description>Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verfüge über  besondere Erfahrungen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verfüge über  besondere Erfahrungen und Mittel, um nicht nur bei ihren Gläubigen,  sondern in der Gesellschaft etwas zu bewirken, erklärte Elder Erich W.  Kopischke anlässlich der <a href="http://worldconferenceohrid.kultura.gov.mk/" target="_blank" class="external-link-new-window" >zweiten Weltkonferenz zum Dialog  zwischen den Religionen und den Kulturen</a>. &quot;Wir sind guten Willens  und bereit, gemeinsam mit anderen alles zu verteidigen, was tugendhaft  oder liebenswert ist, einen guten Klang hat oder lobenswert ist&quot;, sagte  der für Europa zuständige Gebietspräsident der Kirche vor hunderten  Regierungsvertretern, Wissenschaftlern sowie Repräsentanten von Kirchen  und Religionsgemeinschaften.</p>
<p class="bodytext">Die Konferenz, die vom 6. bis 8. Mai 2010 in Ohrid in Mazedonien  stattfand, wurde vom Kultusministerium der Republik Mazedonien und der  dortigen Kommission für Beziehungen zu Religionsgemeinschaften mit  Unterstützung der UNESCO ausgerichtet.</p>
<p class="bodytext">Elder Kopischke führte eine vierköpfige Delegation der Kirche an. Dr.  Johann Wondra, für die Balkanregion zuständiger Sonderberater der  Gebietspräsidentschaft Europa der Kirche, hob während einer  Plenarsitzung der Konferenz in einer Rede hervor, dass der Weltfriede im  eigenen Zuhause und in der Familie beginne. Beide trafen sich im Laufe  der Konferenz zu informellen Gesprächen mit Vertretern von Regierungen,  Kirchen und Religionsgemeinschaften. Begleitet wurden sie von Sterling  David Colton, Rechtsbeistand im Gebiet Europa, und Dr. Ralf Grünke,  stellvertretender Direktor des Europäischen Büros für  Öffentlichkeitsarbeit. Letzterer wurde in das internationale  Organisationskomitee für die dritte Weltkonferenz gewählt, die 2013  abgehalten werden soll.</p>
<p class="bodytext">Die Delegierten der Konferenz verabschiedeten eine Deklaration, die  der Generalversammlung der Vereinten Nationen, der Europäischen Union,  dem Europarat, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in  Europa (OSZE), den Regierungen der UN-Mitgliedsstaaten und weiteren  Organisationen vorgelegt werden wird. Darin wird anerkannt, &quot;dass den  Religionen eine entscheidende Bedeutung dabei zukommt, unter  Volksgruppen, Völkern und Staaten Mitgefühl und Solidarität zu fördern&quot;,  und &quot;dass alle Kulturen und Religionen unverwechselbare Eigenschaften  und Wesenszüge haben&quot;. Damit gehe der Auftrag einher, &quot;die fehlerhafte  Wahrnehmung der Unterschiede und die Kluft zwischen den Kulturen  abzubauen und den gegenseitigen Respekt zwischen Gemeinschaften und  Völkern zu fördern&quot;.</p>
<p class="bodytext">&quot;Elder&quot; ist ein Amtstitel, der in der Kirche von Missionaren und  Angehörigen regionaler oder weltweiter Führungsgremien geführt wird. Die  Gebietspräsidentschaft Europa ist das dreiköpfige Führungsgremium der  Kirche in Europa.</p>
<p class="bodytext"><b>Pressekontakt:<br /></b><i>Dr. phil. Ralf Grünke&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Tel.  069/54802265<br />Mobil 0171/4753287<br />GruenkeRa(at)ldschurch.org</i> </p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Delegation der Kirche besucht internationale Konferenz zum Thema &quot;Religionsfreiheit in einer demokratischen Gesellschaft&quot;</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/delegation-der-kirche-besucht-internationale-konferenz-zum-thema-religionsfreiheit-in-einer-demokra.mormonen.html</link>
			<description>Vom 2. bis 4. Mai 2010 hielt die spanische Regierung, die bis Juni 2010 die EU-Ratspräsidentschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vom 2. bis 4. Mai 2010 hielt die spanische Regierung, die bis Juni 2010 die EU-Ratspräsidentschaft innehat, in Córdoba eine internationale Konferenz zum Thema &quot;Religionsfreiheit in einer demokratischen Gesellschaft&quot; ab. Auch eine Delegation der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage war zur Konferenz eingeladen. Elder Erich W. Kopischke, Präsident der Kirche in Europa, führte die Delegation an. Frerich Görts, der die Kirche bei der Europäischen Union vertritt, Elder Faustino López, ein Gebietssiebziger aus Spanien, und Gabriele Sirtl, Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit im Gebiet Europa, nahmen ebenfalls an der Konferenz teil.<br /><br />Vertreter von etwa 120 europäischen Staaten, religiöse Würdenträger, Pädagogen sowie Vertreter aus Gesellschaft und Medien waren bei der Konferenz in Córdoba anwesend, die von den spanischen Ministerien des Äußeren, der Justiz und des Inneren ausgerichtet wurde und unter der Schirmherrschaft der UN-Allianz der Zivilisationen stand.<br /><br />Nach einer Plenarsitzung zum Thema &quot;Muss die Demokratie den religiösen Pluralismus neu überdenken?&quot; fanden parallel vier Podiumsdiskussionen statt. Elder Kopischke und Frerich Görts wurden eingeladen, sich an den zwei aufeinanderfolgenden Podiumsdiskussionen &quot;Die Rolle eines religiösen Führers in der Förderung einer friedlichen Grundhaltung&quot; und &quot;Religiöser Pluralismus in der demokratischen Gesellschaft&quot; zu beteiligen und eine Rede zu halten.<br /><br />Elder Erich Kopischke äußerte sich folgendermaßen zu Diskriminierung und religiöser Toleranz: &quot;Die Geschichte der in der Öffentlichkeit eher unter der landläufigen Bezeichnung ,Mormonen‘ bekannten Kirche bewegt sich im weiten Spannungsfeld zwischen rücksichtsloser Verfolgung und bewundernder Akzeptanz ihrer Mitglieder. … Die etwa 500.000 Mitglieder der Kirche in Europa schätzen den ihnen entgegengebrachten Respekt und die in der Regel durch die Verfassung geschützte Religions- und Glaubensfreiheit. Sie sind auch selbst bemüht, Menschen, die einem anderen oder gar keinem Glauben angehören, mit Achtung zu begegnen. <br /><br />Schwierigkeiten im menschlichen Umgang jedoch bereitet zuweilen in europäischen Gesellschaften bis heute die Verwendung von Allgemeinnamen für Minderheitskirchen im Alltag und in den Medien. Insbesondere Begriffe wie ,Sekte‘ oder ,Kult‘ sind ,durch ihren stereotypisierenden Effekt geeignet […], das journalistische Postulat einer Trennung von Nachricht und Meinung zu verwischen<sup>1</sup> und Vorbehalte sowie Vorurteile zu etablieren. Schnell werden Religionsgemeinschaften, deren Anhänger sich konsequent an bestimmte Lebensregeln halten, kritisiert. Die deutschen Politikwissenschaftler Uwe Backes und Eckhard Jesse erwidern darauf: ,Fröhlich-unbeschwert konsumierenden Zeitgenossen mag all dies höchst &quot;verdächtig&quot; erscheinen, doch die Entscheidung, sich &quot;anders&quot; zu verhalten, &quot;anders&quot; zu leben, &quot;anders&quot; zu denken, ist dem Einzelnen in einer offenen Gesellschaft solange freigestellt, wie er die Rechte des Anderen nicht verletzt. Die Geschichte des christlichen Mönchtums zeigt, dass kleine geschlossene Gemeinschaften Quelle der Inspiration zu sein und diese in vielfältiger Weise zu bereichern vermögen.<sup>2</sup><br /><br />Mit diesem geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrund im Rücken stehe ich hier heute als persönlich Betroffener vor Ihnen. Die Diskussion zum Thema religiöse Toleranz ist für mich mehr als nur eine akademische Pflichtübung. Sie verknüpft sich mit persönlichem Lebenssinn und der Freiheit, Gott nach den Eingebungen meines Gewissens zu verehren. Daher kann ich nicht umhin, sie mit Leidenschaft zu verteidigen.<br /><br />Der elfte von dreizehn Glaubensartikeln, in denen die grundlegenden Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zusammengefasst sind, lautet: ,Wir beanspruchen das Recht, den Allmächtigen Gott zu verehren, wie es uns das eigene Gewissen gebietet, und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren wie oder wo oder was sie wollen.<sup>3</sup><br /><br />Dieser Glaubensgrundsatz, der im Jahre 1842 formuliert wurde, könnte auch heute als Leitsatz für den friedlichen Umgang der Religionen untereinander dienen. Er beansprucht nicht nur die eigene Freiheit in der Gottesverehrung, sondern gewährt sie ausdrücklich auch allen anderen Menschen. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass es unsere Pflicht als Christen und Staatsbürger ist, andere Menschen in ihrer Freiheit aktiv zu schützen und zu unterstützen.<br /><br />Das Eintreten für die Rechte Anderer ist ein Gebot und eine Herausforderung für alle Menschen. Wir dürfen niemals vergessen, dass wir in einer Welt großer Vielfalt leben. Die Weltreligionen, aber auch christliche Konfessionen untereinander mögen sich in Fragen der Lehre und religiösen Praxis unterscheiden. Aber das darf nicht zu Feindseligkeiten führen oder uns dazu veranlassen, uns für heiliger oder besser als die anderen zu halten.<sup>4</sup> <br /><br />Für mich ist es klar, dass dort, wo sich Religionsfreiheit entfalten kann, Demokratie und wirtschaftliches Wohlergehen folgen. Wenn solche Freiheiten eingeschränkt werden, aus welchem Grund auch immer, schwindet die Demokratie und Konflikte entstehen.<br /><br />Als Menschen des Glaubens müssen wir Schulter an Schulter stehen, um die verfassungsgemäßen institutionellen und sozialen Freiheiten der Religion einzufordern.&quot;<br /><br />In Artikel 17 des Vertrags von Lissabon ist verankert, dass der Status, den Kirchen und religiöse Vereinigungen oder Gemeinschaften nach nationalem Recht in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten genießen, geachtet wird, und in Paragraf 3 übernimmt die EU die Verpflichtung, mit diesen Kirchen und Gemeinschaften einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog zu pflegen. Die Konferenz in Córdoba sollte unter Mitwirkung der erwähnten Meinungsbildner einen Beitrag zu eben diesem Dialog leisten.<br /><br />Das Hauptziel bei der Konferenz bestand darin, religiöse Freiheit in einer demokratischen Gesellschaft zu diskutieren, da Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit den idealen Rahmen bieten, um Religions- und Gewissensfreiheit sowie Glaube und einen Pluralismus an Glaubensbekenntnissen ausüben zu können. Die Konferenz in Córdoba sollte konkrete Ergebnisse erzielen, die in vier Hauptbereichen in UN-Initiativen und -Projekte umgemünzt werden können: Bildung, Jugend, Medien und Migration.<br /><br />Die Ergebnisse von Córdoba werden auf einer Konferenz der UN-Allianz der Zivilisationen vom 27. bis 29. Mai 2010 in Rio de Janeiro vorgestellt. Ein einflussreiches Netzwerk aus über 2000 Politikern, Unternehmensführern, Bürgerrechtlern, Jugendlichen, Journalisten, Verbänden und religiösen Führern wird in Rio de Janeiro zusammenkommen und sich um eine Einigung bemühen, wie man gemeinsam die interkulturellen Beziehungen verbessern und Bedingungen für einen dauerhaften Frieden schaffen kann.</p><ol><li>Patrick Warto, &quot;Schlag&quot;-wort Sekte, 2008, Seite 25</li><li>Uwe Backes/Eckhard Jesse, Vergleichende Extremismusforschung, 2005, Seite 375</li><li>11. Glaubensartikel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</li><li> Siehe Gordon B. Hinckley, &quot;Das Werk geht voran&quot;, Frühjahrs-Generalkonferenz 1999, Der Stern, Juli 1999, Seite 4f.</li></ol><p class="bodytext"><br /><b><i>Ansprechpartner:</i></b><br /><i>Gabriele Sirtl<br />Telefon: (+49) 69 54 80 22 66<br />Mobiltelefon: (+49) 171 52 16 418<br />sirtlga@ldschurch.org</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:27:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Kirche versorgt Schulkinder in Afrika mit Wasser und Schulsachen</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/die-kirche-versorgt-schulkinder-in-afrika-mit-wasser-und-schulsachen.mormonen.html</link>
			<description>Kanyamazane, Südafrika - Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der  Letzten Tage hat dafür gesorgt,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Kanyamazane, Südafrika - Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der  Letzten Tage hat dafür gesorgt, dass ein Grundbedürfnis der 960 Schüler  der Grundschule Vulamasango in Kanyamazane gestillt wurde.<br /><br />Elder  F. Michael Watson, ein für Südafrika zuständiger Führer der Kirche, war  gerade zu Besuch, um der Schulleitung dafür zu danken, dass die Kirche  ihre Versammlungen dort abhalten darf, als er erfuhr, dass die Stadt der  Schule regelmäßig ohne Vorwarnung das Wasser abstellt. Die Schüler  bekamen deswegen keine warmen Mahlzeiten und konnten die Toiletten nicht  benutzen. Viele der Kinder sind Waisen und das Mittagessen in der  Schule ist für sie die einzige Mahlzeit, die sie jeden Tag bekommen. Die  Kirche spendete daraufhin einen 5000-Liter-Reservetank für die Zeiten,  in denen das Wasser abgestellt ist.<br /><br />Die Kirche übergab den  Wassertank offiziell am 19. März 2010 in einer eigens anberaumten  Feierstunde. Mehr als 100 Eltern, leitende Lehrkräfte sowie Schulleiter  benachbarter Schulen waren bei der Übergabe anwesend. Außerdem schenkte  die Kirche allen 960 Schülern Taschen mit den wichtigsten Schulsachen  und Spielzeug speziell für Vorschulkinder.<br /><br />Den Kindern gegenüber  erklärte Elder Watson: &quot;Wir haben euch heute Schultaschen und einen  Wassertank geschenkt, den ihr so dringend braucht - aber ihr habt uns  noch viel, viel mehr geschenkt: Liebe, die wir tief im Herzen  verspüren.&quot;<br /><br />Elder Watson und seine Frau Jolene wurden zu dem  feierlichen Anlass von Missionarsehepaaren aus den Abteilungen  Öffentlichkeitsarbeit und Wohlfahrt aus Johannesburg begleitet sowie von  Missionaren, die in dem Gebiet ihren Dienst tun.<br /><br />Dr. G. D. A.  Manzini vom Bildungsministerium der Provinz Mpumalanga dankte der Kirche  dafür, dass sie den dringend benötigten Wassertank und die Schulsachen  gespendet hatte. Er sagte: &quot;Wir sind zutiefst dankbar für diese Geste.  Was Sie hier getan haben, wird bei den jetzigen Schülern nie in  Vergessenheit geraten.&quot;<br /><br />Außerdem forderte er die Eltern zur  Mitarbeit auf und erinnerte Schüler wie Eltern daran, dass die Kinder  heute auch deshalb Englisch können, weil die Missionare der Kirche es  ihnen beigebracht haben. Manzini sagte: &quot;Wir alle müssen  zusammenarbeiten. Religion und Bildung gehen vom Zuhause aus.&quot;<br /><br />Um  die hervorragende Zusammenarbeit und die Unterstützung beim Aufbau der  Schulen zu würdigen und weil sie Hoffnung bringt und Not lindert, wurde  der Kirche vom Bildungsministerium in Mpumalanga eine Dankesurkunde  überreicht. Ein Chor von Schulkindern sang dann Schulleiter Rafael Phiri  etwas vor, andere Schüler führten in landestypischer Tracht  einheimische Tänze auf.<br /><br />Die Kirche hat in und um Nelspruit zwei  kleine Gemeinden. Zwei der sechs Vollzeitmissionare in dem Gebiet geben  auf Wunsch der Schulleitung zweimal pro Woche Englischunterricht und  halten jeden Mittwoch eine Andacht in der Schule ab.<br /><br />Bislang  erhielten die Menschen in dem Gebiet schon humanitäre Hilfe in Form von  Katastrophenhilfe, medizinischem Bedarf, Trinkwasser, Rollstühlen und  Schulmaterial. Im Jahr 2009 hat die Kirche in 19 Ländern Südostafrikas  eine beträchtliche Summe für solche Maßnahmen bereitgestellt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Von Mensch zu Mensch</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 May 2010 16:28:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kronanwältin und Medienvertreterin in England für Verdienste um die Werte der Familie ausgezeichnet</title>
			<link>http://www.libro-di-mormon.ch/presse/artikelansicht/artikel/kronanwaeltin-und-medienvertreterin-in-england-fuer-verdienste-um-die-werte-der-familie-ausgezeichnet.mormonen.html</link>
			<description>Für ihren Kampf gegen Gewalt in der Familie wurde am 18. März Baronin Scotland of Asthal,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für ihren Kampf gegen Gewalt in der Familie wurde am 18. März Baronin Scotland of Asthal, Kronanwältin für England und Wales, im Parlament die Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie für das Jahr 2010 verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden von der Kirche jedes Jahr Mitbürger bedacht, die sich große Verdienste um die Institution Familie erworben haben.<br /><br />Ausgezeichnet wurde ebenfalls Vivienne Pattison, die Vorsitzende von Mediawatch-UK. Sie setzt sich dafür ein, dass die Medien gewisse Grenzen einhalten und moralisch Verantwortung übernehmen.<br /><br />Mit der von ihr gestifteten Auszeichnung unterstreicht die Kirche weltweit ihr Anliegen, die Familie als Grundeinheit der Gesellschaft zu erhalten. Als Gastgeber der Veranstaltung fungierte der Abgeordnete Terry Rooney. Unter den Gästen befanden sich führende Wissenschaftler und Meinungsführer, die sich beruflich mit dem Thema Familie befassen.<br /><br />Baronin Scotland, seit Juni 2007 Kronanwältin, wurde dafür gewürdigt, dass sie &quot;mit ihrer Arbeit schon seit vielen Jahren die Familie stärkt, und zwar vor allem durch ihre Auseinandersetzung mit Gewalt in der Familie&quot;. Mit der Auszeichnung wurden ihre Bemühungen anerkannt, &quot;eine verfahrenstechnische und organisatorische Änderung einzuleiten, indem Fachgerichte eingeführt werden, die mit geschulten Richtern, Anwälten, Polizisten, Bewährungshelfern und unabhängigen, auf Gewalt in der Familie spezialiserten Beratern besetzt sind, die den Opfern helfen können&quot;.<br /><br />Anlässlich der Verleihung sagte Baronin Scotland: &quot;Die Familie ist der Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Sie zu schützen und die Gewalt in der Familie einzudämmen, ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Amtstätigkeit gewesen. Ich bin stolz, dass ich helfen konnte und gemeinsam mit vielen anderen dieses Problem angehen konnte. Ich danke der Kirche und dem Abgeordneten Terry Rooney, dass ich mit dieser Auszeichnung und solcher Anerkennung bedacht werde.&quot; Bescheiden fügte sie hinzu: &quot;Ich finde nicht, dass ich diese Auszeichnung verdient habe. Was ich gemacht habe, ist nur Gott zu verdanken.&quot;<br /><br />Über ihre eigene Familie sagte sie: &quot;Ich bin in einer liebevollen Familie aufgewachsen, die mich unterstützt hat. Ich dachte immer, dass alle Menschen wunderbar sind - reizend, klug, attraktiv – und fand das ganz normal&quot;, doch wie sie feststellte, &quot;gibt es in den Familien viel Zorn und Bitterkeit; es ist wie ein verzehrendes Krebsgeschwür&quot;.<br /><br />Scotland sagte, dass allein der finanzielle Aufwand, der durch Gewalt in der Familie verursacht wird, sich in Großbritannien auf schätzungsweise insgesamt 23 Milliarden Pfund pro Jahr beläuft.<br /><br />&quot;Beten Sie für Familien, die leiden&quot;, bat sie.<br /><br />Baronin Scotland ist eine bekennende Katholikin. Die Auszeichnung durch die Kirche Jesu Christi belegt auch deren Bemühungen, auf Andersgläubige zuzugehen.<br /><br />Vivienne Pattison, Vorsitzende von Mediawatch-UK, erhielt ebenfalls die Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie für das Jahr 2010. Sie setze sich dafür ein, hieß es, dass &quot;Sendeanstalten sich gesellschaftlich verantwortlich verhalten und keine anstößigen oder schädlichen Inhalte ausstrahlen, wie beispielsweise Gewalt, Schimpfwörter oder Pornografie … Instinktiv äußert sie ihre Besorgnis oder ihren Protest und steht damit oft allein oder wird verspottet.&quot;<br /><br />Vivenne Pattison erklärte dazu: &quot;Ich glaube nicht, dass Hilary Clinton die Erste war, die deutlich machte, dass man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen - aber damit hat sie völlig Recht. Leider leben nur die wenigsten von uns in einem echten Dorf, wo echte Menschen die Kinder erziehen und man mit den Folgen zu leben hat. Ziemlich viele unserer Kinder bewohnen ein unüberschaubares künstliches Dorf, wo sie ausgestrahlte Sendungen empfangen, soziale Netzwerke oder Chatrooms im Internet besuchen oder nach Belieben Videos abrufen. In unserem multimedialen Zeitalter nehmen viele der ,Dorfältesten‘, die nur versehentlich unsere Kinder mit erziehen, ihre Verantwortung nicht ernst.&quot;<br /><br />Weiterhin sagte sie: &quot;Die Sendeanstalten und der Staat haben eine Verantwortung, die Werte der Familie mitzutragen. Wir setzen uns dafür ein, dass Sendeanstalten sich gesellschaftlich verantwortlich verhalten und sinnvolle Maßnahmen treffen, um Eltern zu unterstützen und Kinder vor schädlichen Medien zu bewahren.&quot;<br /><br />Bei der Verleihung wurde die Kirche von Elder Stephen C. Kerr, einem Gebietssiebziger, vertreten. Er meinte, mit der Auszeichnung werde &quot;das Gute belohnt&quot;, und erklärte: &quot;Lassen Sie sich durch das, was in den Medien gezeigt wird, nicht abschrecken. Es gibt nicht genügend Menschen, die für die Familie eintreten - und wer das tut, der hat es nicht leicht. … Kinder brauchen eine stabile, sichere Umgebung. Sie müssen die wichtigsten Lektionen des Lebens zu Hause lernen können.&quot; Kerr zitierte auch Präsident Boyd K. Packer mit den Worten: &quot;Das Zuhause ist ein heiliger Ort.&quot;<br /><br />In diesem Jahr fand die Verleihung nun schon zum sechsten Mal in London statt. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehören der Abgeordnete Paul Boateng, ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium, Jill Kirby, Leiterin des &quot;Centre for Policy Studies&quot;, Melanie Phillips, Kolumnistin bei der landesweit erscheinenden Zeitung &quot;Daily Mail&quot;, und der Abgeordnete John Battle, Berater für Glaubensfragen unter dem ehemaligen Premierminister Tony Blair. Austräger der Veranstaltung ist der Rat für Öffentlichkeitsarbeit der Kirche in London.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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